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Wissenschaft und Spiritualität – die Welten verbinden

Online-Symposium

zur Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität vom 20.-29.10.2017

Webseite: www.wissenschaft-und-spiritualität.de

»Hokuspokus«, schimpft der nüchterne Rationalist, wenn ihm seine esoterische Freundin von den Engeln oder geistigen Heilungen erzählt. Sie nennt ihn »ungläubig und gottlos« und ist von seiner Fantasielosigkeit enttäuscht.
Wissenschaft und Spiritualität waren bisher eher Streithähne. Unser Online Symposium möchte hier Abhilfe schaffen. Wir von der Zeitschrift Tattva Viveka führen jetzt die Wissenschaftler, Philosophen und spirituelle Praktiker zusammen, um über die Frage zu diskutieren, wie Wissenschaft und Spiritualität zusammenfinden können. Wir, das sind Gabriele Sigg und ich, Ronald Engert, sind der Meinung, dass Wissenschaft und Spiritualität das gleiche Ziel haben: die Suche nach der Wahrheit. Auch methodisch sind sie durchaus vergleichbar, den beiden geht es um eine ehrliche und redliche Erforschung, bei der Illusion und Betrug kontraproduktiv sind.

Online-Symposium

Da die wissenschaftliche und technische Entwicklung der letzten Jahrhunderte stark männlich geprägt war, möchten wir u.a. weibliche Formen des Wissens präsentieren. Dabei haben Körper, Gefühl und Intuition große Bedeutung. Welche alternativen Formen des Wissens und der Weisheit gibt es? Wir begeben uns auf eine Spurensuche, bei der Menschen zu Wort kommen, die jenseits vom Mainstream neue Wege gehen.

Das soll nicht zu neuen Fronten führen, sondern die Welten verbinden. Männliches und weibliches Prinzip ebenso wie Rationalität und Transzendenz sollen zusammenfinden. Es geht um die Versöhnung, denn nur zusammen ergeben sie das ganze Bild. Je mehr Dinge von der Wissenschaft enträtselt werden, umso klarer tritt das zu Tage, was zum ewigen Geheimnis gehört.

Gemeinsam mit hochkarätigen spirituellen Lehrern, Wissenschaftlern, Künstlern und Philosophen machen wir uns auf den Weg zu einem neuen Weltbild. Dieses kostenlose Online-Symposium bringt die Welten zusammen. In Einzelinterviews und Diskussionsrunden mit Vertretern der verschiedenen Welten geht es um Themen wie Potentialentfaltung, Kreativität, Geist und Epigenetik, das Nichts, den Raum, weibliches und männliches Prinzip, Materie und Transzendenz u.v.a.

Die ewigen Wahrheiten sind keineswegs altbacken. Sie sind auch heute genau so aktuell wie eh und je. Deshalb können auch neue Formen der Vermittlung eine guten Dienst leisten, und das nutzen wir, denn das Symposium findet komplett online statt. Außerdem freuen wir uns, Dir mitteilen zu können: die Teilnahme ist kostenlos!
Hier findest Du alle Informationen: www.wissenschaft-und-spiritualität.de

Nimm jetzt teil! Melde dich kostenlos an! Einfach Vorname und Email-Adresse auf der Webseite eintragen und wir schicken Dir alle Infos und Termine rechtzeitig zu. Alle Interviews und Podiumsgespräche können für jeweils 24 Stunden kostenlos geschaut werden!

Veranstalter: Ronald Engert und Gabriele Sigg vom Magazin Tattva Viveka

Gabriele und Ronald

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Zeige dich

3. September 2017 4 Kommentare

Zeige dich

Was ist deine Wahrheit? Wer bist du wirklich? Es ist sehr gut, diese Fragen zu stellen und dafür Antworten zu suchen. Immer wird diese Arbeit an mir selbst ein Prozess sein, der vielleicht nie zum Abschluss kommen wird. Dennoch lohnt es sich, diesen Weg zu beschreiten. Jeder kleine Schritt hin zu mir selbst ist ein Fortschritt und trägt seine Befriedigung und seine Freude in sich. Ich muss nicht fertig werden. Die Bewegung reicht.

Aber auch, wenn ich schon ein gutes Stück auf diesem Weg zu mir vorangekommen bin, braucht es ein weiteres Element, um die Sache vollständig zu machen: Ich muss mich einem anderen Menschen zeigen. Die Verwirklichung meines Selbst ist keine isolierte Angelegenheit, sondern auch unabdingbar ein Beziehungsgeschehen. Wenn ich mich nicht zeige, verleugne ich mich selbst vor meinem Gegenüber, und das bedeutet, ich kann nicht der sein, der ich bin. Erst wenn ich mich zeige, werden mein Sein und meine Selbstverwirklichung vollständig, werde ich identisch. Ich bin der, der ich bin, wenn ich mich zeige. Natürlich muss ich innerhalb meiner selbst immer wieder schauen und nachspüren, was im jetzigen Moment das Richtige ist, was sich gut anfühlt für mich, was mir gut tut. Es ist zuerst ein innerer Prozess innerhalb meiner Subjektivität. Das ist die erste Stufe meiner Selbstwerdung. Das ist die Innenseite.

Der Mensch hat aber auch eine Außenseite und zum ganzen Wesen gehören innen und außen gleichermaßen dazu. Es ist essenziell, wie ich mich zeige: ob ich mich in meiner Wahrheit zeige, oder ob ich eine Maske trage und eine Scheinpersönlichkeit vorspiele. Mein Selbst ist auch diese Außenseite und wenn ich hier mein wahres Sein nicht zeige, verletze ich mich selbst. Diese Verletzung führt zu einem Schmerz, den wir in der Regel durch Suchtprozesse betäuben. »Wir machen uns weg.« Wie soll ich existieren, wenn ich mich weg mache? Wie soll ich der sein, der ich bin, wenn ich mich für einen anderen ausgeben? Das geht nicht.

Mich in meiner Wahrheit anderen Menschen zu zeigen, ist deshalb der Schlüssel zu mir selbst. Im Sich-Zeigen komme ich bei mir an. Hier schließt sich der Kreis der Selbstverwirklichung. Erst jetzt bin ich ganz.

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Text Storage – deutsch

unsere Körper sind die Buchstaben unserer Geschichte, die wir hier auf Erden schreiben.

Quelle: Text Storage – deutsch

Kategorien:Neues

Vortrag Erleuchtungskongress

7. Februar 2016 2 Kommentare

Das wahre Selbst ist voller Liebe und Hingabe

Ihr hört was über den Sinn und Zweck des Bhakti-Yoga (Krishna-Bewusstsein) und zwei Bhajans. Der Vortrag dauert 47 min.

Der Kongress fand im August 2015 in Berlin statt. Meinen Vortrag hielt ich genau am Tag von Krishnas Geburtstag. Ich glaube, deshalb ist er auch so gut geworden 😉

Der nächste Kongress findet vom 09.11. September 2016 statt. Erleuchtungskongress Berlin 2016

 

Kategorien:Bhakti, Neues Schlagwörter: , , ,

2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 110.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 5 Jahre brauchen um auf die gleiche Anzahl von Besuchern zu kommen.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Kategorien:Neues

Der absolute Ort, Band 1 und 2

»Der absolute Ort«:

Ich freue mich, Euch mein philosophischen Werk  vorstellen zu dürfen.

Band 1 erschien im August 2014. Band 2 nun im August 2015.

Die menschliche Existenz ist immer relativ. Es fällt uns schwer, absolute Maßstäbe zu finden, an denen wir unsere Ethik und unsere Moral ausrichten können. Verschiedene Menschen haben verschiedene Werte, und diese hängen ab von Ort, Zeit und Umständen. Leider sind wir als Menschen endlich und auch sterblich. Es gibt innerhalb der menschlichen Gesellschaft nur bedingt absolute Werte. Selbst Werte wie Gerechtigkeit oder Gleichheit werden fragwürdig, wenn es um das individuelle Selbst geht, das einzigartig ist und mit niemandem verglichen werden kann.

 

Grandville: le pont des planetes

Die Aufsätze des Buches beschäftigen sich von verschiedenen Seiten mit der Frage, wie der einzelne sich als Subjekt und als Teil der Gesellschaft verorten kann. Es geht nicht um blinden Glauben oder religiöse Dogmen, sondern um eine erkenntnistheoretische Dimension. Der französische Philosoph Immanuel Levines hat auf dieser Qualität Gottes hingewiesen. Er ist der absolute Ort, von dem aus wir uns selbst und den anderen verstehen können. Der absolute Ort ist Gott, wie jeder für sich versteht.
Mehr Infos und Bestellungen: www.tattva.de/der-absolute-ort

 

Inhalte:

Der Autor Ronald Engert

Band 1: Aufsätze 1994-2007

Tattva Viveka Edition, Berlin 2014, Band 1, 376 S., geb., 24,80 €
Auch als eBook: 14,80 €
ISBN Print: 978-3-945129-06-7
ISBN eBook: 978-3-945129-07-4

Der rote Faden • Die Dialektik der Religion • Omnia videns. Zur Sprachtheorie der Kabbala • Zur Kritik der Gewalt • Platon und die Bhagavad-gita • Die Lebenskurve • Kritik des Intellekts • Geist, Leben und Materie • Das Eigene und das Fremde • Leben bestimmt Leben • Das Bewusstsein der Maschinen • Magisches Denken und esoterisches Gottesbild • Der 11. September und der Terror der westlichen Welt • Die Gottesvergiftung und die Wunde des Gewissens • Die Seele ist ewig • Wer bin ich? • Vedische Erkenntnistheorie • »Bleep« • Die drei Gesichter Gottes • Der Kreuzzug der Gottlosen • Über das Sehen

Der Autor Ronald Engert

 
 
Band 2: Aufsätze 2008-2014

Tattva Viveka Edition, Berlin 2015, Band 2, 334 S., geb., 24,80 €
Auch als eBook: 14,80 €
ISBN Print: 978-3-945129-09-8
ISBN eBook: 978-3-945129-10-4

Warum Philosophie des Subjekts? • Religion als Sucht • Optimierung des Menschen? • Fühlen und Denken • Live Stream. Leben und Gefühl • Die Pforte zu sich selbst. Meditation und Wissenschaft • Entwirrung der Gefühle • Wir sind alle ewige Personen • Die Geschichte der Tattva Viveka • Woher kommt das Recht? • Ins and Outs. Männliche und weibliche Erkenntnis • Der subjektive Faktor und die objektive Wissenschaft • Sektenhetze als spirituelles Phänomen • Blick in die Ewigkeit. Nahtoderfahrungen • Die Ekstase der Gottesliebe • Die Kunst des Nehmens • Die spirituelle Bedeutung von Geld • Da ist niemand

Jetzt hier mehr zum Inhalt und zum Webshop: www.tattva.de/der-absolute-ort

Kategorien:Philosophie, Selbst Schlagwörter: , ,

Katastrophik

5. Juni 2015 1 Kommentar

Der spirituell interessierte Mensch kennt sich aus mit den Weltuntergangsszenarios. 2012 und das Ende des Maya-Kalenders sind hier nur die Spitze des Eisbergs. Wir hören u.a. von einem Finanzcrash, der eintreten soll, von der Ankunft der Außerirdischen, was die Menschheit erschüttern wird, von ökologischen Katastrophen und von einem Ende unserer Zivilisation, wie wir sie kennen. Komplementär dazu glauben viele an den Beginn eines neuen Zeitalters der Erwachten, wo unsere spirituelle Nische zum gesamtgesellschaftlichen Phänomen anschwellen wird.

Armageddon_web

Allen diesen Zukunftserwartungen ist eines gemeinsam: Sie sind reine Vorstellungen. Der Philosoph Walter Benjamin prägte den Satz: „Die Katastrophe ist nicht das, was uns droht, sondern dass es immer so weiter geht.“

Das Drohende ist etwas in der Zukunft. Es ist nicht jetzt und nicht hier. Es macht Angst und lähmt unsere Handlungskraft. Während wir also das, was in der Zukunft droht – oder verheißen wird – in unserer Aufmerksamkeit haben, verlieren wir das aus dem Blick, was wirklich ist: das Sein, das Hier und Jetzt.

Nur hier und jetzt können wir handeln und etwas verändern. Um aber eine richtige Handlung bestimmen und ausführen zu können, müssen wir zuerst erkennen und anerkennen, was ist.

All zu gerne bewerten und beurteilen wir und reden es schöner oder hässlicher, als es ist. Nur all zu ungern gestehen wir uns und anderen die reine Wahrheit ein. Die Wahrheit über unsere Unzulänglichkeiten, Ängste, Schwächen. Aber das ist es, was uns zu Menschen macht. Wären wir vollkommen, wären wir keine Menschen.

Moses_Pluchart_web

„Ich bin der, der ich bin“, war der Satz, den Gott im Dornbusch sprach. Damals galt dies nur für Gott und es war das, was ihn zu Gott machte: die vollkommene Selbstidentität und unverstellte Selbstannahme. Heute sind wir Menschen so weit, die zu werden, die wir sind. Wir sind weder so heilig, dass wir alle erleuchtet sein werden, noch sind wir so sündig, dass wir in einer höllischen Katastrophe enden werden. Es wird einfach immer so weiter gehen. Es sei denn, wir nehmen unsere Verantwortung an und tun, was in unserer Macht steht.