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Zeige dich

3. September 2017 4 Kommentare

Zeige dich

Was ist deine Wahrheit? Wer bist du wirklich? Es ist sehr gut, diese Fragen zu stellen und dafür Antworten zu suchen. Immer wird diese Arbeit an mir selbst ein Prozess sein, der vielleicht nie zum Abschluss kommen wird. Dennoch lohnt es sich, diesen Weg zu beschreiten. Jeder kleine Schritt hin zu mir selbst ist ein Fortschritt und trägt seine Befriedigung und seine Freude in sich. Ich muss nicht fertig werden. Die Bewegung reicht.

Aber auch, wenn ich schon ein gutes Stück auf diesem Weg zu mir vorangekommen bin, braucht es ein weiteres Element, um die Sache vollständig zu machen: Ich muss mich einem anderen Menschen zeigen. Die Verwirklichung meines Selbst ist keine isolierte Angelegenheit, sondern auch unabdingbar ein Beziehungsgeschehen. Wenn ich mich nicht zeige, verleugne ich mich selbst vor meinem Gegenüber, und das bedeutet, ich kann nicht der sein, der ich bin. Erst wenn ich mich zeige, werden mein Sein und meine Selbstverwirklichung vollständig, werde ich identisch. Ich bin der, der ich bin, wenn ich mich zeige. Natürlich muss ich innerhalb meiner selbst immer wieder schauen und nachspüren, was im jetzigen Moment das Richtige ist, was sich gut anfühlt für mich, was mir gut tut. Es ist zuerst ein innerer Prozess innerhalb meiner Subjektivität. Das ist die erste Stufe meiner Selbstwerdung. Das ist die Innenseite.

Der Mensch hat aber auch eine Außenseite und zum ganzen Wesen gehören innen und außen gleichermaßen dazu. Es ist essenziell, wie ich mich zeige: ob ich mich in meiner Wahrheit zeige, oder ob ich eine Maske trage und eine Scheinpersönlichkeit vorspiele. Mein Selbst ist auch diese Außenseite und wenn ich hier mein wahres Sein nicht zeige, verletze ich mich selbst. Diese Verletzung führt zu einem Schmerz, den wir in der Regel durch Suchtprozesse betäuben. »Wir machen uns weg.« Wie soll ich existieren, wenn ich mich weg mache? Wie soll ich der sein, der ich bin, wenn ich mich für einen anderen ausgeben? Das geht nicht.

Mich in meiner Wahrheit anderen Menschen zu zeigen, ist deshalb der Schlüssel zu mir selbst. Im Sich-Zeigen komme ich bei mir an. Hier schließt sich der Kreis der Selbstverwirklichung. Erst jetzt bin ich ganz.

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Text Storage – deutsch

unsere Körper sind die Buchstaben unserer Geschichte, die wir hier auf Erden schreiben.

Quelle: Text Storage – deutsch

Kategorien:Neues

Vortrag Erleuchtungskongress

7. Februar 2016 2 Kommentare

Das wahre Selbst ist voller Liebe und Hingabe

Ihr hört was über den Sinn und Zweck des Bhakti-Yoga (Krishna-Bewusstsein) und zwei Bhajans. Der Vortrag dauert 47 min.

Der Kongress fand im August 2015 in Berlin statt. Meinen Vortrag hielt ich genau am Tag von Krishnas Geburtstag. Ich glaube, deshalb ist er auch so gut geworden 😉

Der nächste Kongress findet vom 09.11. September 2016 statt. Erleuchtungskongress Berlin 2016

 

Kategorien:Bhakti, Neues Schlagwörter: , , ,

2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 110.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 5 Jahre brauchen um auf die gleiche Anzahl von Besuchern zu kommen.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Kategorien:Neues

Tattva Viveka 62

Tattva Viveka 62

Tattva Viveka 62

Schwerpunkt: Neue Formen der Wirtschaft

Thorsten Wiesmann: Kollektive, globale Heilung durch das Teilen

Ein spirituell-philosophischer Grundlagentext zur Frage des Teilens und wie daraus die Heilung des Einzelnen und des Kollektivs möglich werden dann.

Raphael Fellmer: Leben ohne Geld. Ein praktisches Experiment

Raphael lebt seit mehreren Jahren vollständig ohne Geld. Er tauscht Sachleistungen, lebt von Geschenken und schenkt selbst, hat die Bewegung der Lebensmittelretter mitbegründet und ist unter anderem ohne Geld von Deutschland nach Mexiko gereist. Heute lebt er mit Frau und Kind nach wie vor ohne Geld und tritt unermüdlich für nachhaltige und bewusste Lebensweisen ein.

Van Bo Le Menzel: Crowducation. Neue Formen des Lernens in einer veränderten Welt

Menzel, Architekt und begnadeter Innovator, hat die Hartz IV Möbel, die Karma Chucks und das Unreal Estate House als Alternativen zur profitorientierten Unternehmenskultur erfunden und über Crowdfunding realisiert. Sein jüngstes Projekt, mittlerweile erfolgreich abgeschlossen, ist „Crowdfund my life“, eine Kampagne, in der er für sich ein Jahr bedingungsloses Grundeinkommen gesichert hat.

Michael Giselbrecht: Gemeinwohl-Ökonomie

Gemeinwohlökonomie berücksichtigt nicht nur die finanziellen und profit-orientierten Aspekte eines Unternehmens, sondern auch seinen ökologischen und ethischen Fußabdruck. Eine Gemeinwohl-Bilanz mit einem festgelegten Fragenkatalog soll zeigen, wie ein Unternehmen im Sinne des Gemeinwohls abschneidet.

Uschi Bauer: Das bedingungslose Grundeinkommen. Der aktuelle Stand

Bauer ist Gründerin der Krönungswelle und eine der Hauptaktivisten der BGE-Bewegung. Sie gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Bewegung.

Steven Sello: Buen Vivir. Die Politik des guten Lebens

Aus den indigenen Traditionen haben die Regierungen von Uruguay, Ecuador und Bolivien das Prinzip »Buen Vivir« in die Verfassung übernommen, das auch die Natur und Mutter Erde mit einbezieht.

Außerdem:

Prof. Dr. Johannes Heinrichs: Einstein der Bewusstseinsforschung? Fragen an den „integralen“ Denkansatz Ken Wilbers aus philosophischer Sicht

Ken Wilber wird in der spirituell-intellektuellen Szene wie der neue Einstein behandelt, der Wissenschaft und Spiritualität zu einer letztgültigen philosophischen Einheit zusammenführt. Dazu beruft er sich auf die buddhistische Idee der Leerheit und der Nicht-Existenz des Ich. Heinrichs, als gut ausgebildeter Philosoph, entlarvt die philosophischen Schwachstellen in Wilbers Konzepten und tritt für eine differenzierte und philosophisch korrekte Sicht auf Ich, Seele und Gott ein.

Sundar Robert Dreyfuss – 30 Jahre Zentrum der Einheit Schweibenalp

Diese Lebensgemeinschaft in den Schweizer Alpen betreibt ein Seminarzentrum und forscht in der Permakultur. Zu dem geistigen Anliegen, einen spirituellen Weg zu gehen, gesellt sich das praktische Leben und die zwischenmenschliche Dimension. Echte Spiritualität ist mit der Erde und dem diesseitigen Leben verbunden, so der Gründer. Höhen und Tiefen eines solchen Projektes und die Weisheit aus 30 Jahre Erfahrung.

Nikolai Bühnemann – Trauma, Körper und Geschichte im Gegenwartskino. Einblicke in die menschliche Bedingung

Der Filmkritiker Bühnemann stellt hier drei aktuelle Filme vor, die sich mit den Abgründen der menschlichen Seele beschäftigen. Seelische Verletzungen – zweimal durch den Nationalsozialismus, einmal durch Hollywood – zeigen Menschen von ihrer schwachen Seite. Das ästhetische Medium Film wird hier zum eindringlichen Vermittler menschlicher Schrecken.

Hier geht’s zur ausführlichen Übersicht: www.tattva.de/tattva-viveka-62